Der Krakower See in Mecklenburg-Vorpommern befindet sich im Landkreis Rostock in Mecklenburg. Etwas nördlich der großen mecklenburgischen Seen gelegen hat er eine Nord-Süd-Ausdehnung von rund neun Kilometern und eine durchschnittliche Tiefe von 7,4 Metern. Die größte Ost-West-Ausdehnung beträgt drei Kilometer. Der Krakower See gliedert sich in Unter- und Obersee. Die Landschaft um den stark gegliederten Untersee ist eher flach. Der Untersee ist Bestandteil des Landschaftsschutzgebietes Krakower Seenlandschaft. Am Westufer des Untersees liegt die namensgebende Ortschaft Krakow am See. Der inselreiche südliche Obersee ist Teil des Naturparkes Nossentiner/Schwinzer Heide und seit 1939 Naturschutzgebiet. Er liegt in einer sehr hügeligen Umgebung.
Am Nordende des Krakower Sees bei Serrahn beginnt das landschaftlich schöne Durchbruchstal der Nebel mit ausgedehnten Wanderwegen und der Wassermühle von Kuchelmiß.

anleger
badestelle
uferlandschaft
von oben
Bootshaeuser

Der Krakower See

Plattform
Krakower See-Panorama
Dampfer
hecht

Das Plateau ist mit Wasserpflanzen, in den Buchten auch mit Seerosen bewachsen. Den Binnensee, den Serrahner See sowie den Borgwallsee erreicht man über zum Teil schmale Durchfahrten. Da der Krakower See zu den Klarwassergewässern der Mecklenburgischen Seenplatte gehört, fühlen sich speziell Hechte und Barsche besonders wohl. Die Esoxe finden in den flachen, seerosenreichen Buchten hervorragende Laichbedingungen vor, und der Bestand kann als sehr gut bezeichnet werden. Zander gibt es zwar auch, sie werden jedoch eher selten gefangen. Wie viele Gewässer der Mecklenburgischen Seenplatte, hat auch der Krakower See einen exzellenten Karpfenbestand vorzuweisen. Besonders interessant sind die vielen großen Fische, die alljährlich zahlreiche Angler aus nah und fern anlocken.
Vom Ufer aus gibt es praktisch keine guten freien Stellen. ca. 80% ist von Schilf umwachsen oder eingezäunt bzw. privat. Öffentliche Stege gibt es an der Seepromenade und am Wadehäng (Nähe Einlauf vom Obersee, welcher als Naturschutzgebiet gesperrt und nicht zugänglich ist). Man benötigt daher eine FeWo mit Steg oder mit Boot. Der See ist von der Fläche sehr abwechslungsreich. Es gibt viele Inseln und Untiefen. Auf Grund der Größe sollten Wind und Wellen nicht unterschätz werden. Mit dem Ruderboot daher bei ungewissen Wetter besser in Ufernähe bleiben. Wer mit dem Boot raus fährt, sollte ein Echolot mitnehmen, weil sich die Tiefe plötzlich stark ändern kann. Normalerweise sind es immer so 6-9m, plötzlich kann es über einem Berg aber nur 1m tief sein, obwohl bis zum Ufer mehrere hundert Meter Abstand sind.
Wem dies zu ungewiss ist, der kann an zahlreichen kleineren Seen in der Umgebung sein Glück versuchen

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